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XEN 4.0

Beitragvon neobiker » 7. Apr 2010, 22:29

Es ist soweit: XEN 4.0 ist da.
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Beitragvon Carsten » 8. Apr 2010, 09:14

Jup. Ich spiel schon seit ner Woche mit den 2.6.31er und 2.6.32er pvops
Kernels herum. Was für eine config-Frickelei!!!

Wenn Sohn #1 nicht rummotzt, versuche ich heute Abend mal einen der
Kernels als DOM0 Kernel zu booten.

Mein Eindruck: eine Vielzahl von Parametern können einem ganz schön den
Spaß verderben. Einen reinen DomU 2.6.32 Kernel kann ich z.B. nicht
übersetzen, weil die Optionen nicht sauber durchdekliniert sind. Im Moment
habe ich einen, da funktioniert das PCI Passtrhough mit den DVB-C Karten,
aber nicht mit dem USB-Controller. Warum auch immer.

Warum ich das überhaupt mache? Nun, ich wollte natürlich auch mal
Xen 4.0 ausprobieren, aber meine 2.6.18.8er DomU Kernel hatten unter
Xen 4.0 ein Problem mit dem frocedeth Treiber. Das muss ein echtes
Schrottteil sein, das hat schon immer rumgespackt.

Außerdem war ich gespannt, ob sich bzgl. des Powermanagements für
K8 CPUs und dem TSC asynchronitäten was getan hat.

Ich werde berichten.

GrC.
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Software: Xen 4.1.2 / Kernel 2.6.32.46 (Dom0), 3.3.0 (DomU), 2.6.34.7 (VDR DomU), IPFire, Zarafa, VDR 1.7.21 (HD), mt-daapd
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Beitragvon neobiker » 8. Apr 2010, 09:18

Hhm, ich spiel auch gerade damit rum... da gibt es noch die SLES 11 SP1 Kernel auf Basis 2.6.32, hast Du die schon mal probiert?
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Beitragvon shadowrun » 8. Apr 2010, 09:55

Ich habe gestern einen 2.6.31 imho übersetzt und einen 2.6.18

der 31 kommt bis zu nem Kernel Panic :wink:

der 18er scheint zu laufen ..... Leider haben cpuidle und cpufreq keine Auswirkungen auf den Verbrauchszähler .. 87 Watt stehen an

Ach ja .. bei mir meldet Grub nach nem Update Xen4.0.0RC9 ... Paket ist von gestern mittag
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Beitragvon Carsten » 8. Apr 2010, 10:27

Moin,

Ach ja .. bei mir meldet Grub nach nem Update Xen4.0.0RC9 ... Paket ist von gestern mittag


Das Problem sollte nun behoben sein, es gab allerdings auch keine
Änderungen mehr zwischen rc9 und Release.

da gibt es noch die SLES 11 SP1 Kernel auf Basis 2.6.32


Nun ist mein Ehrgeiz erwacht. Ich will einen gaaanz schlanken Kernel, der
nur das kann, was ich brauche. Eigentlich eben auch nur einen 32 Bit
DomU Kernel. Der muss dann

- einen forcedeth Treiber haben
- CAPI mit der Fritz!Card USB (was für ein beknackter Name, Card USB)
- eben auch USB reingereicht bekommen, pvusb geht noch nicht
- für meine drei DVB-C Karten, und nur für die, Treiber haben

Der 64 Bit DOM0 Kernel braucht dann noch einen r8168 Treiber.

Das muss doch gehen. Ich melde wahrscheinlich zu viel ab. Und buggy
ist es wohl auch noch. Ich bekomme diese cfg80211 Zeugs nicht weg,
obwohl ich WLAN abgewählt habe.

Die Compilezeit hat sich mittlerweile schon erfreulich drastisch reduziert...

GrC.
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Beitragvon neobiker » 8. Apr 2010, 10:38

Ich hab ein bischen in dem XEN-Wiki gestöbert:
  • XEN 4.0 nutzt als Default die aktuellen pvops-Kernel (2.6.31)
  • in dem pvops-Kernel (new style) ist pvusb und pvscsi (noch) nicht implementiert
  • die 2.6.18er Kernel (old style) gehen auch noch, haben dann auch pvusb u. pvscsi enthalten
  • der SuSE SLES 11 SP1 Kernel (2.6.32, old style) hat angeblich alle Features

Links:
XEN Wiki - Xen 4.0
XEN Wiki - ParaVirtOPS
XEN Wiki - Dom0 Kernels
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Beitragvon Robert_M » 8. Apr 2010, 20:03

Der default Kernel aus dem git bootet bei mir.
Linux debian 2.6.31.13 #1 SMP Wed Apr 7 23:40:44 CEST 2010 x86_64 GNU/Linux
Zu mehr bin ich allerdings noch nicht gekommen, ausser kläglichen versuchen mit virt-manager.(bauen natürlich alle keine Verbindung auf 0.6.0 0.8.3 und 0.8.4)

mfg
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Beitragvon Carsten » 8. Apr 2010, 21:50

Ich kriege die Krise. So viel Arbeit und nix kommt raus.

- pvops 2.6.31.13 mag meinen USB controller, 2.6.32.10 nicht
- xen 4.0 killt meinen forcedeth, das ist ja auch ein sch... Teil
- nix powernow, ob wegen xen 4.0 oder pvops weiß ich nicht

Jetzt schaue ich mir lieber noch mal die neue Streamingtechnologie an,
mit der ich demnächst mein Atom/ION XBMC mit HD Fernsehen versorge.

Gruß,
Carsten.
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Beitragvon neobiker » 8. Apr 2010, 23:15

Carsten hat geschrieben:Ich kriege die Krise. So viel Arbeit und nix kommt raus.

- pvops 2.6.31.13 mag meinen USB controller, 2.6.32.10 nicht
- xen 4.0 killt meinen forcedeth, das ist ja auch ein sch... Teil
- nix powernow, ob wegen xen 4.0 oder pvops weiß ich nicht

Jetzt schaue ich mir lieber noch mal die neue Streamingtechnologie an,
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Gruß,
Carsten.

Na mit dem XEN 4.0 pvops Kernel 2.6.31.13 kann man doch cpufreq/powernow und ACPI etc. einschalten... habe einen solchen Kernel kompiliert (aber nicht ausprobiert). Hast Du das probiert... und da geht powernow nicht?
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Beitragvon Carsten » 9. Apr 2010, 09:02

Moin,

exakt. Hier ein Auszug aus meiner Mail und Pasis Kommentar:

> powernow-k8 in pvops Dom0 doesn't work any longer with Xen 4.0
> --------------------------------------------------------------
>
> I found this in the logs, not idea currently what Xen 3.4.1 with pvops
> or Xen 4.0 with 2.6.18 kernel would say.
>
> data kernel: [ 9.030558] powernow-k8: Found 1 AMD Athlon(tm) Dual
> Core Processor 4050e processors (2 cpu cores) (version 2.20.00)
> data kernel: [ 9.030955] [Firmware Bug]: powernow-k8: No compatible
> ACPI _PSS objects found.
> data kernel: [ 9.030957] [Firmware Bug]: powernow-k8: Try again
> with latest BIOS.
>

I think xen.git xen/stable-2.6.32.x is still missing the acpi powermanagement patches..


Aber - nach großer Frustration gestern Abend - werde ich mich doch
weiter damit auseinandersetzen. Vielleicht ist doch der xen/master, also
pvops 2.6.31.13 der bessere Anfang...

Außerdem werde ich mal in die Tiefen des forcedeth einsteigen, damit
ich sehe, was Xen 4.0 da nicht mag.

Exkurs forcedeth:

Der Treiber "weiß" selber schon, dass er hin und wieder Probleme mit der
MAC Adresse hat. Es ist Code vorhanden, mit dem z.B. abgefangen wird,
dass die MAC Adresse verkehrt herum ausgelesen wird. Bzw. die MAC
Adresse wird überprüft und bei Bedarf auf einen Zufälligen Wert gesetzt.

Es könnte sein, dass dadurch die Zuordnung durcheinander kommt. Ich
könnte mal spaßeshalber die MAC fest einstellen und schauen, ob es dann
geht.

GrC.
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Beitragvon frickelpit » 9. Apr 2010, 10:06

Keine Ahnung ob es weiterhilft...

Gruß
Pit
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Energieverbrauch: Vollast 60W, Idle 41W, Standby 4W, externes Netzteil Travla FSP120 + PicoPSU-120-WI-25
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Beitragvon neobiker » 9. Apr 2010, 14:31

Also bei mir funzt der 2.6.31.13 pvops Kernel in der Dom0 prima (Intel). Habe cpufreq jedenfalls einkompiliert, auch für AMD (hab noch einen Athlon 2400+ Rechner zum testen rumstehen). Ob es Strom spart, weiss ich noch nicht...

Habe sogar den 64-Bit Hypervisor mit einer 32-Bit Dom0 am laufen (weil der 64-Bit Debian Installer beim partitionieren abgeschmiert ist, hab ich dann halt 32-Bit Debian als Dom0 installiert, das ging dann...).

Da das ganze auf einer Intel VT-d Maschine installiert ist, will ich mal den neuen "VGA-Device in HVM möglich" Kram ausprobieren - vielleicht starte ich meine Windows 7 Installation ja nur noch als HVM :-k
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Beitragvon trikolon » 10. Apr 2010, 15:04

ich hänge mich bei der diskussion einfach mal mit an, da ich auch gerade mit dem 4er herumbastle und es einfach nicht so richtig mag.

weiss man denn von powermangement (zumindest bei AMD) etwas? das klappt nämlich gar nicht. bekomme die gleiche meldung wie carsten.

meine "alten" VMs laufen unter KVM im moment und liegen auf einem LVM als eigenständige partitionen. Beim Insstallieren dieser, wurde in den Partitionen nochmal Partitionen angelegt. Auslesen kann ich diese mit kpartx -a usw. Weiss jemand wie man die sauber an Xen übergibt?

Gruß Ben
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Beitragvon Carsten » 10. Apr 2010, 15:26

Moin,

steht ja oben, geht mal davon aus, dass in dem 2.6.32er noch was fehlt.
Ob man daraus auch schlussfolgern kann, dass es im 2.6.31er geht,
weiß ich nicht.

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Beitragvon Robert_M » 11. Apr 2010, 17:07

Hat schon jemand mit
Code: Alles auswählen
device_model = 'stubdom-dm'
oder ohne es geschaft eine hvm anlaufen zu lassen?

Ich habe es mit Knoppix versucht, er startet und vergibt eine ID, das wars aber auch schon irgendwie.

Code: Alles auswählen
kernel = "hvmloader"
builder='hvm'
memory = 256
name = "erster_testlauf"
#vif = [ '' ]
disk = [ 'phy:/dev/cdrom,hdc:cdrom,r' ]
device_model = 'stubdom-dm'
vnc=1
vnclisten="192.168.2.53"

Robert
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