ich hätte gerne mal ein Verständnisproblem.
Ich möchte mit dem neuen c't-Server 4 einen Webserver einrichten, der auch "von draußen" erreichbar sein soll, - somit gehört das Ding ja sinnvollerweise in die DMZ (orange).
Das Aufsetzen einer neuen DomU ist nicht wirklich schwer. Allerdings bin ich über folgende Punkte gestolpert:
1.
Es wurde zwar die gewünschte IP-Adresse in der DomU eingetragen, als Gateway wurde jedoch die GRÜNE IP-Adresse des Servers eingetragen, - ich hätte dort die ORANGENE erwartet. Tatsächlich war Netzwerkverkehr "nach außerhalb der DMZ" erst möglich, als ich die orangene IP-Adresse händisch als Gateway eingetragen habe. - Ist bei mir was vermurkst, oder macht der DomUBuilder da Unfug?
2.
Über die normale sources.list (hier ist "der GRÜNE Name" der Dom0 eingetragen) ist kein "apt-get update" möglich, weil der arme DMZ-Rechner gar nicht ins grüne Netz kommt. Bzw. es scheitert ja bereits an der Namensauflösung, - allerdings ist das nach meinem Verständnis durchaus korrekt so, - denn der orangene Webserver hat keine DNS-Anfragen nach grün zu schicken, oder (siehe auch http://www.ctserver.org/viewtopic.php?t=2056)? - Um an die lokale Kopie des apt-Repositorys zu kommen müsste ich also die IP-Adresse (und nicht den Namen) in der sources.list eintragen UND die Firewall aufbohren, - sehe ich das richtig?
3.
Ich könnte mir die Pakete ja auch aus dem Internet ziehen, - dann trage ich halt einen anderen DNS-Server ein und erlaube den Zugriff nach draußen (habe ich bislang geblockt). Sehe ich das richtig? - Aber: wie komme ich dann an das Paket ctsrvcfg, um z.B. den Apache schön einfach aufzusetzen...?
4.
Würde es einen Sinn ergeben, eine neue DomU zunächst "in Ruhe" in GRÜN zu erstellen, alle Dienste aufzusetzen, Updates einzuspielen und sie fertig zu konfigurieren, - um sie dann schließlich durch die Änderung der XEN-Konfig-Datei in die DMZ zu "hieven" ("intern" durch "dmz" ersetzen)?
Vielen Dank für eure Unterstützung
und viele Grüße, Petri



