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von Carsten » 15. Jun 2009, 08:01
Moin,
dank der Max Bahr Card habe ich nun ein eigenes Stromverbrauchs Messgerät. Bisher hatte ich eines von einem Kollegen geliehen.
Es ist mir peinlich, aber ich muss meinen fabulösen Wert von <35W deutlich korrigieren. Mehr als verdoppeln, um es genau zu sagen.
Ich hatte zwar den Wert des alten Geräts verifiziert, indem ich es mit einigen Glühlampen und Ventilatoren ausprobiert hatte, weil mir mein Wert auch ehrlich gesagt recht erfreulich vorkam, wenn man bedenkt, was alles in der Kiste steckt. Und da hat das alte Gerät auch immer das angezeigt, was man von der Glühlampe oder dem Schild des Ventilators her erwartet hätte. Sowohl als Watt-Zahl als auch bei der Division des Verbrauchs durch die Zeit.
Aber nunmehr muss ich einsehen, dass ich mich wohl zu früh gefreut habe. Nun ja, die Tendenz ging ja trotzdem nach unten. Mag gar nicht daran denken, was die Kiste vor meinen Maßnahmen so geschluckt hat.
Gruß,
Carsten.
Hardware: Gigabyte GA-M56S-S3, AMD Athlon II X3 400e (Xen ondemand govenor), 8GB, 3 NICs (2 x Pro 1000/GT, 1 x nVidia onboard), Platten: 2xHD154UI, 2xHD204UI, 1 x DVD-ROM JLMS XJ-HD165H, 3 x DVB-C (2 x Satelco Easywatch, 1 x KNC One), Switch GS716T Software: Xen 4.1.2 / Kernel 2.6.32.46 (Dom0), 3.3.0 (DomU), 2.6.34.7 (VDR DomU), IPFire, Zarafa, VDR 1.7.21 (HD), mt-daapd Clients: 2xHauppauge MVP with vomp, Rokulabs Soundbridge, Atom/ION Client mit OpenELEC und XBMC-PVR Eden
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Carsten
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von frickelpit » 15. Jun 2009, 08:06
Gut zu wissen
Hab mich eh gewundert über deine Angaben. Ich petz mir hier einen ab mit meinem Industrieboard und den Notebookkomponenten, damit ich irgendwie an deine Angaben rankomme. Aber so sieht das schon anders aus
Gruß
Pit
Hardware: Kontron 986LCD-M/mITX, Intel Core2 Duo Mobile T7400, 3GB RAM, 3 NICs (1GB Realtek RTL8111B), 3 x SATA 2,5" HD's, Fritz!X USB v1.0, Netgear Switch G608 + ADSL2 Modem DM111PB, Case HFX micro Software: ctsrv-3.01 mit waldi kernel 2.6.18.dfsg.1-24+xen.1 (64Bit-Dom0+32-Bit-Domus), Endian 2.2RC3, Capisuite, ISDNutils, Samba PDC +CUPS, Scalix mit Webaccess+Outlook-Connector, WLAN DMZ, OpenVPN+Certs Energieverbrauch: Vollast 60W, Idle 41W, Standby 4W, externes Netzteil Travla FSP120 + PicoPSU-120-WI-25
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frickelpit
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von flensdorfer » 15. Jun 2009, 09:23
Und ich fing schon an, an meinen Maßnahmen zu verzweifeln - genau wie Pit
Ich nenne zwar nur ein Aldi-Meßgerät mein Eigen, aber ich habe die angezeigten Werte an meinem alten Primergy-Server mit den Meßwerten eines geliehenen Stadtwerke-Gerätes verglichen und die kamen bis auf 2 oder 3 Watt hin.
Insofern glaube ich dem Aldi-Teil mal die angezeigten 47-50W, die es für meinen Stromspar-Server anzeigt.
* c't-Server3, Leistungsaufnahme <50W: AMD Athlon64 X2 4850e, 2GB DDR2, Biostar A740G M2+, Enermax PRO82+, Sharkoon Rebel9 Economy Edition, 1x Fujitsu MHZ2160BH 160 GB 2.5" IDE, RAID5 (1xSamsung HD103UI 1TB F1 EcoGreen, 2x WD 10EADS 1TB Green), LianLi EX-H33, Intel Pro100 PCI, Intel Pro1000 PCIe, Fritz!Card PCI mit c't-Server3.01 und Waldi 2.6.18-xen-3.3 * mittlerweile auf dem Altenteil: Primergy470, Dual P2-350, 1GB, 55GB UW-SCSI (4 drives) mit c't-Server2
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von shadowrun » 16. Jun 2009, 09:42
Hatte die Ct das nicht getestet ??
Oder wars Stiftung Warentest
Jedenfalls gabs da einige Geräte die mit dem Blindanteil nicht zurecht kamen und dann falsche Werte anzeigten
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von Carsten » 16. Jun 2009, 13:31
Ja, ich habe natürlich auch schon gegoogelt. So einen hohen Wert kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen.
I'll be back!!!
 GrC.[/b]
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von flensdorfer » 16. Jun 2009, 22:19
Das Aldi-Teil war meine ich baugleich im Test. Es hatte in der Tat, so meine ich mich zu erinnern, Probleme mit Blindleistung.
Aber zumindest beim meinem damaligen Server stimmte der agezeigte Wert bis aus 2W mit dem Ergebnis des Stadtwerke-Gerätes überein.
Somit glaube ich dem Teil in Sachen PC - und auch seinen angezeigten 45-49W für meine aktuellen Server.
* c't-Server3, Leistungsaufnahme <50W: AMD Athlon64 X2 4850e, 2GB DDR2, Biostar A740G M2+, Enermax PRO82+, Sharkoon Rebel9 Economy Edition, 1x Fujitsu MHZ2160BH 160 GB 2.5" IDE, RAID5 (1xSamsung HD103UI 1TB F1 EcoGreen, 2x WD 10EADS 1TB Green), LianLi EX-H33, Intel Pro100 PCI, Intel Pro1000 PCIe, Fritz!Card PCI mit c't-Server3.01 und Waldi 2.6.18-xen-3.3 * mittlerweile auf dem Altenteil: Primergy470, Dual P2-350, 1GB, 55GB UW-SCSI (4 drives) mit c't-Server2
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von Carsten » 17. Jun 2009, 06:14
Unglücklicherweise ist mein neues Gerät (Bestmark EIM-812) in einem Test recht gut weggekommen. Als einzige Entschuldigung kann ich nur vorbringen, dass der Test in Computerbild war.
Zu dem Gerät meines Kollegen habe ich bisher nichts gefunden, außer dass man da tatsächlich den Wirkstrom und nicht den Blindstrom misst. Aber das kann es doch wohl nicht gewesen sein, oder?
Gruß,
Carsten.
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von Carsten » 17. Jun 2009, 09:10
Aha.
Dein Meßinstrument ist schon in Ordnung.
Die Sache mit der Leistung bei Wechselstrom ist die:
In der Schule haben wir gelernt, daß der Strom durch einen Verbraucher Proportional der angelegten Spannung und umgekehrt proportional dem Widerstand ist: I = U/R.
Das gilt aber in der Wechselstromtechnik nur bedingt. Beim Toster mit seinen Heizwicklungen kann man von einem "ohmschen Verbraucher" ausgehen. Der Toster ist ein Widerstand.
Dann ist die Leistung auch P=U*I.
Bei einem PC, einer Leuchtstoffröhre, einem Motor ist aber der Strom phasenverschoben zur Spannung. Diese Phasenverschiebung drückt man mit dem "cosinus Phi" aus. Beim Toaster ist der cos Phi = 1 , weil U und I in Phase sind. Bei "komplexen Verbrauchern ist das nicht der Fall:
Bei einem cos Phi von 0.41 ( ein sehr schlechter Wert !) ist die Leistung dann cos Phi * U * I , die *Scheinleistung* jedoch U*I.
Was Du bezahlst , ist der erste Wert !
Daß der cos Phi Wert so schlecht ist, ist (leider) bei PC-Netzteilen so üblich - ärgert aber nicht Dich, sondern das E-Werk.
Allerdings: Ich denke so einfach ist das hier mit dem Leistungsfaktor nicht. Die Phasenverschiebung bei kapazitiven und Induktiven Lasten wird durch Cos Phi gemessen und durch Schein- und Wirkleistung ausgedrückt. Dabei wird aber nach wie vor von sinusformiger Stromaufnahme ausgegegangen, nur eben phasenverschoben.
Ganz anders ist es bei Netzteilen und besonders bei primärgetakteten Schaltnetzteilen. Diese haben Gleichrichten im Eingang, also nichtlineare Bauelemente. Damit gibt es eigentlich nicht unbedingt eine große Phasenverschiebung zw. Spannung und Strom aber die Stromaufnahme ist Impulsförmig. Es fließt nur Strom um den Scheitelwert der Spannung. Das kann man dann überhaupt nicht mehr als Sinusförmig bezeichnen.
Sollte das Meßgerät die Phasenverschiebung im Nullduchgang messen (was ich vermute), dann kommen nur sinnlose Hausnummern für Cos Phi bei raus. Wie das Gerät den Strom selbst mißt, ist noch ne ganz andere Frage. Für eine korrekte Messung muß des Gerät True RMS können, was ich bei einem 50DM-Meßgerät allerdings auch bezweifeln kann.
Ich erinnere mich nicht mehr an dem vom Düfi 05370 gemsessenen cos phi, das hole ich mal nach. Aber wenn er so bei ca. 0,5 läge, würde es den Wert erklären. Verbleibt, ob cos phi hier richtig gemessen wurde. Vielleicht rufe ich nachher mal bei den Herstellern der Messgeräte an.
Gruß,
Carsten.
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von shadowrun » 17. Jun 2009, 10:38
Hol dir am besten einen Wechselstromzähler
Der mißt die Wirkleistung die du bezahlst. 100 Tage laufen lassen ... Wert / 100 teiler und fertig 
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von Carsten » 17. Jun 2009, 10:59
Von wegen, Du willst mich linken.
/ (100*24) natürlich
Habe ich in der Tat auch schon dran gedacht. Refurbished für 10€, mit Steckdose für 18€.
Ich warte jetzt mal, ob Düwi was ssagt und schaue mir heute Abend mal an, welchen Powerfaktor das Düwi angibt. Und ich rechne mir den theoretischen Powerfaktor aus, den das Bestmark verwendet, denn der zeigt auch Strom und Spannung an. Watt und kWh sowieso, aber keinen Powerfaktor. Den kann man sich dann ja aber ausrechnen.
GrC.
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von RobTrapp » 17. Jun 2009, 13:13
Das mit nem Meschanischen Wechselstromzähler, würde ich Lieber lassen.
Die haben mal im TV gezeigt wie weit so ein Zähler abweichen kann.
Da lagen die bei bis zu 15%.
Selbst bei Geräten die gerade mal Kurz geeicht waren.
Also Eichung 3-5 Jahre zurück.
Das mit der Scheinleitung ist wirklich so.
Bei Großen Fabriken, muss man sogar ein Gerät installieren, welches diesen Ausgleicht.
Selbst gesehen in meiner alten Firma.
Bei uns Otto Normal wird das E - Werk, das wohl kaum jucken.
Bei ner Industrieanlage schon eher.
Hardware: ASUS M4A78Pro, AMD Athlon X2 2,5 GHz (ondemand govenor), 4GB Systemplatte: WD3200BEKT Datenplatten: 4 x WD10EADS im mdadm RAID5, 1 x DVD-ROM NICs: EXTERN = 2 x DLINK DGE-530T INTERN = 1 x Attansic Technology Corp. L1 Gigabit Ethernet Adapter (rev b0) Gehäuse: Codegen 4U-600 19" Zoll im 26HE Rack Software: ctsrv-4.1, Xen 3.4.1 (Dom0 & DomUs): Endian 2.3 geerntet nach ftopic2825.html , Fileserver (Samba, PS3MediaServer)
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von shadowrun » 19. Jun 2009, 10:04
RobTrapp hat geschrieben:Bei Großen Fabriken, muss man sogar ein Gerät installieren, welches diesen Ausgleicht. Selbst gesehen in meiner alten Firma. Bei uns Otto Normal wird das E - Werk, das wohl kaum jucken. Bei ner Industrieanlage schon eher.
Jein.
Bei großen Werken wird beides bezahlt also cos Phi wird mitgemessen
Nur wenn du ne Runde Kondensatoren an die Leitung hängst sinkt der Scheinleistungsverbrauch ( der durch die E Motoren richtung Induktiv ging )
Somit schließt man mehr an zahlt dann aber weniger.
Und das freut die Verwaltung sehr 
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